Zubereitung
Speck fein würfelig schneiden, Schnittlauch und etwas Pfeffer dazugeben. Kugeln mit einem Durchmesser von 3 cm Durchmesser drehen. Einige Stunden einfrieren und mit Semmelteig oder Brandteig umhüllen. In siedendem Wasser 10 Minuten köcheln lassen. Mit Sauerkraut oder Kartoffelpürree servieren und gut schmecken lassen!
Rezept nach Altinnviertler Art
1 kg Brot
1,5 kg griffiges Mehl
1,5 kg Speck
Weckenbrot entrinden, schneiden und in ca. 1/8 bis 1/4 Liter heißem Wasser einweichen. Ausdrücken und mit den Händen abreiben. Kümmel gemahlen (je nach Geschmack des Brotes) ins Mehl einarbeiten. 1 Ei, eventuell auch 1 EL Öl gut unterkneten (mit der Rührmaschine kein Problem) und mindestens zwei Stunden rasten lassen.
In der Zwischenzeit Surspeck (angefroren) in ganz kleine Würfel schneiden. Mit Pfeffer, eventuell etwas Paprika und Schnittlauch würzen. Manche geben auch ein wenig Knoblauch dazu. Kleine Knöderl drehen und tieffrieren.
Teig zu Rollen formen. Kleine Teile mit dem Handrücken ausdrücken. Knödel drehen. Aufpassen, dass der Teig überall gleichmäßig ist. Loch mit Wasser zuschmieren und gleich einfrieren.
In wallendes Wasser legen. Hitze ein wenig zurücknehmen. Wenn die Knöderl aufsteigen sind sie fertig.
Klassisch gibt es dazu Sauerkraut. Im Sommer schmeckt aber auch frischer Krautsalat oder knackiger grüner Salat mit mildem Peterilie-Basilikumdressing hervorragend.
Teig nach Maria Endl, der 85-jährigen Knödelspezialistin aus St. Veit:
1/2 kg Knödelbrot
1/2 entrindetes Schwarzbrot mit Wasser abreiben, eine Prise Salz dazu und mit Mehl fest abarbeiten. Die restliche Zubereitung siehe oben.